für Jugendliche/junge Erwachsene

Ich möchte Dich herzlichst auf meiner Internetseite für Kinderpsychotherapie und Jugendpsychotherapie in Köln willkommen heißen. Vermutlich bist Du zwischen elf und 21 Jahre alt. Vielleicht bist Du gezielt bei mir gelandet, vielleicht war es aber auch nur durch einen Zufall. Vielleicht sind es Interesse und Neugier, die Dich antreiben. Vielleicht sind es aber auch Sorgen und Probleme, für die Du einen Ansprechpartner brauchst oder eine Antwort suchst. Oder andere Formen der Unterstützung, weil es Dir derzeit oder schon etwas länger nicht gut geht. Wenn das so ist, dann melde Dich per Telefon oder E- Mail bei mir. Das Gespräch bleibt vertraulich!

Im Vertrauen
Gespräche bleiben unter uns.

Wichtig für Dich ist, dass ab einem Alter von 14 Jahren die Weitergabe von Informationen und Geheimnissen an Deine Eltern oder dritte Personen nur mit Deiner ausdrücklichen Einwilligung zulässig ist.

Ablauf der ersten Gespräche
Zunächst lernen wir uns in den ersten Gesprächen kennen und ich erfahre ein bisschen mehr über Dich. Dafür lassen wir uns Zeit und Du entscheidest, was Du mir als Therapeut anvertrauen möchtest oder was vielleicht (noch) nicht. Du entscheidest auch, ob Du mit Deinen Eltern oder ohne Deine Eltern in die Therapie kommst oder sie zu einem späteren Zeitpunkt mitbringen möchtest. Das Wichtigste für den Anfang einer Therapie und letztendlich für den Behandlungserfolg ist eine vertrauensvolle Beziehung. Du solltest also in der Wahl des Therapeuten vor allem darauf achten, dass Du Dich im persönlichen Kontakt wohlfühlst und dass Du das Gefühl hast, über Deine Probleme ohne Druck sprechen zu können.

Die ersten fünf Sitzungen, die wir als die „Kennenlernstunden“ bezeichnen, dienen auch dazu herauszufinden, ob eine Psychotherapie für Dich überhaupt notwendig ist oder ob Dir womöglich eine andere Form der Unterstützung für Dein Problem behilflich sein könnte. Wenn wir uns entscheiden, einen Antrag auf Psychotherapie für Kinder und Jugendliche bei Deiner Krankenkasse zu stellen, benötige ich von einem Arzt (Hausarzt, Facharzt) einen so genannten „Konsiliarbericht“, der in der Regel eine kurze medizinische Untersuchung beinhaltet.

für Bezugspersonen/Eltern, Lehrkräfte und Erzieher

An die Hand nehmen
Grundsätzlich spielen die Eltern sowie weitere Bezugspersonen (Lehrer/innen, Erzieher/innen) in der Psychotherapie von Kindern/Jugendlichen eine wichtige Rolle. Welchen Stellenwert die therapeutische Arbeit mit Eltern einnimmt, hängt jedoch vom Alter des Kindes bzw. Jugendlichen ab und von der jeweiligen Problematik. Zum Alter ist folgender Aspekt wichtig: Je jünger die Patienten sind, desto wichtiger ist die Zusammenarbeit mit den Eltern oder dem jeweiligen Elternteil. Bei Jugendlichen – und insbesondere bei jungen Erwachsenen – ist für eine Zusammenarbeit mit den Eltern in der Therapie die Erlaubnis des Patienten notwendig.

Für die Therapie bedeutet die Einbindung der Eltern, dass diese aktiv am Therapieprozess teilnehmen und Handlungskompetenzen erarbeiten, die im Umgang mit dem Patienten umgesetzt werden können. Viele Eltern erleben die Einbindung in den Therapieprozess als zusätzliche Entlastung, da sie häufig als direkte Bezugspersonen voller Sorgen und Ängste der Problematik ihres Kindes gegenüberstehen.

Bei Bedarf und auf Wunsch werden auch Kindergärten und Schulen und andere Institutionen mit einbezogen. Wichtig an dieser Stelle ist, dass gemeinsam vorab besprochen wird, ob dieser zusätzliche Kontakt hilfreich ist und zu einer Entlastung der Problematik beitragen kann. Diese Überlegungen werden gemeinsam getroffen – vom Therapeuten, vom Patienten und von den Eltern. Dazu bedarf es einer Schweigepflichtentbindung.

Besonderheiten der Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
In der Arbeit mit Jugendlichen und insbesondere mit jungen Erwachsenen erfolgt der Elternkontakt nur mit Einverständnis des Patienten. An dieser Stelle ist das Alter entscheidend: Als Kinderpsychotherapeut bin ich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Niemand erhält Auskünfte über den Behandelten oder die Behandlung, es sei denn, die Eltern/Bezugspersonen bzw. der Jugendliche entbinden mich von der gesetzlichen Schweigepflicht.

Ab dem Alter von 14 Jahren ist das Patientengeheimnis zu beachten. Für die Schweigepflicht bedeutet die Tatsache, dass die notwendige Einsichts- und Urteilsfähigkeit mit dem 14. Lebensjahr in der Regel vorliegt, dass die Weitergabe von Informationen und Geheimnissen an Eltern oder dritte Personen dann nur noch mit der ausdrücklichen oder konkludenten Einwilligung des Jugendlichen zulässig ist.

Kinder

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Meine Methode: Verhaltenstherapie

Verstehen, wertschätzen und akzeptieren.
Von den Krankenkassen werden für drei wissenschaftlich anerkannte Therapieverfahren die Kosten übernommen, wenn eine Indikation vorliegt:

  • analytische Psychotherapie
  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie

Vertrauen aufbauen
Ein überwiegend symptom-orientiertes Vorgehen, welches häufig der Verhaltenstherapie angetragen wird, liegt mir in meiner therapeutischen Arbeit fern. Für mich stellen entwicklungspsychologische und lebensgeschichtliche Aspekte, die zu der Entstehung einer psychischen Erkrankung beigetragen haben, einen wichtigen Bestandteil und eine Voraussetzung für den weiteren Behandlungsverlauf innerhalb der Therapie dar. Dabei wird gemeinsam mit dem Patienten die Entstehung der Symptome erarbeitet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden ihm anschließend im Rahmen eines Erklärungsmodells dargestellt. Dies setzt eine vertrauensvolle Beziehung voraus und ist gerade zu Beginn der Therapie ein wichtiges Grundgerüst für die weitere Zusammenarbeit.

Die richtigen Mittel mit an die Hand geben
Mein Ziel ist, Kindern und Jugendlichen die richtigen Mittel an die Hand zu geben, Handlungsweisen bei sich zu beobachten und diese durch Unterstützung der Therapie positiv zu verändern.

In meiner Psychotherapeutischen Praxis in Köln wende ich Methoden der Verhaltenstherapie an, da mir für meine Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerade diese Form der Psychotherapie einen strukturierten und handlungsorientierten Rahmen bietet.

Verhaltenstherapeutische Methoden werden für viele psychische Störungen entwickelt und beinhalten wissenschaftlich evaluierte Interventionen. Die Wirksamkeit ihrer Methoden wird durch wissenschaftliche Forschung überprüft und bestätigt.

Der Patient ist Experte seines Problems
Meine therapeutische Vorgehensweise ist dabei von einem ressourcenorientierten Ansatz geprägt und richtet sich gezielt auf die Stärken und Interessen meiner Patienten aus, um im weiteren Verlauf die verschiedenen Problemfelder klar zu definieren. Viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die zu mir kommen, haben bereits eine Leidensgeschichte durchlaufen und fühlen sich von ihrem Umfeld häufig nur auf ihr Problemverhalten hin definiert. Dies sorgt nicht selten für Missverständnisse und Frustrationen, die aus meiner therapeutischen Erfahrung nur geringe Therapiemotivation beinhalten. Für mich wird der Patient im Verlauf des Therapieprozesses zum Experten seines Problems. Er hat in jeder Phase der Therapie die Möglichkeit, den Prozess mitzugestalten und eigene Therapieziele zu formulieren.

Veränderungsprozesse vorantreiben
Grundlegend für meine therapeutische Arbeit ist die Annahme, dass Therapie nicht nur innerhalb der Therapiestunde stattfindet, sondern das alltägliche Umfeld viele Anreize bietet, um Veränderungsprozesse voranzutreiben.

An dieser Stelle bietet die Verhaltenstherapie einen guten Rahmen. In meiner praktischen Tätigkeit bediene ich mich jedoch auch aus den Bereichen der Schematherapie (erweiterte Methode der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapie) und der Hypnotherapie (Selbsthypnosetraining).

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